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Medizinische Rehabilitation & Heilverfahren: Orthopädische Funktionsstörungen beheben & beruflichen Wiedereinstieg fördern

Was ist der Unterschied zwischen einer medizinischen Rehabilitation und einer Anschlussheilbehandlung? Welche Voraussetzungen müssen für eine Bewilligung erfüllt sein? Wer trägt die Kosten und was sollte man tun, wenn die medizinische Rehabilitation abgelehnt wird? Die grundlegenden Informationen zum Thema erhalten Sie bei uns. Außerdem erfahren Sie, wie die medizinische Rehabilitation in der Klinik Quellenhof abläuft und welche Vorteile sie Ihnen bietet. (Sprungmarke auf Klinik-Infos).

Was zeichnet eine medizinische Rehabilitation aus?

Medizinische HeilverfahrenIm Gegensatz zur Anschlussheilbehandlung (AHB), die einem chirurgischen Eingriff unmittelbar folgt, ist die medizinische Reha unabhängig von einer vorangegangenen Operation. Sie dient dem Erhalt von Gesundheit und Erwerbsfähigkeit und soll nach einer längeren krankheitsbedingten Berufspause den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben fördern. Maßgeblich gilt der gesetzliche Grundsatz „Reha vor Rente“ (SGB IX §8, SGB VI § 9), so dass die medizinische Rehabilitation überwiegend bei schweren akuten Erkrankungen, chronischen Leiden oder Behinderungen in Anspruch genommen wird. Auch eine Kinderrehabilitation oder Jugendrehabilitation für Kinder und Jugendliche mit starken gesundheitlichen Einschränkungen ist möglich. Die Teilnahme an einer medizinischen Rehabilitation kann in Form einer „Medizinischen Reha auf Antrag (MRA)“ oder über ein „Heilverfahren (HV)“ stattfinden. Beide Reha-Varianten dauern in der Regel 3 Wochen und können sowohl ambulant als auch stationär erfolgen. Eine Verlängerung bis zu 6 Wochen ist auf Empfehlung der behandelnden Rehabilitationseinrichtung möglich.

Wer hat Anspruch auf eine medizinische Rehabilitation?

Eine medizinische Rehabilitation kann bei vielen konservativ behandelbaren Erkrankungen in Anspruch genommen werden. Dazu zählen orthopädische und neurologische Leiden, Herzerkrankungen, gastroenterologische, onkologische und dermatologische Beschwerden. Auch chronische Krankheiten wie Gicht, Polyarthritis, Arthrosen und Rheuma lassen sich in einer spezialisierten Rehaklinik erfolgreich therapieren. Außerordentlich hoch sind die Chancen für eine Bewilligung, wenn übliche ambulante Therapieformen bereits erfolgslos ausgeschöpft wurden. Anzeichen für eine mögliche Reha-Bedürftigkeit sind:

  • Schwere krankheitsbedingte berufliche oder familiäre Belastungen
  • Traumata und besonders schwierige Lebensumstände
  • Lange zusammenhängende Krankschreibungen
  • Permanente ärztliche Betreuung aufgrund eines akuten oder chronischen Leidens

Wie erfolgt der Antrag für eine MRA oder HV?

Heilbehandlungen wie MRA und HV werden immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt oder Hausarzt beantragt. Ansprechpartner für die Bewilligung und Übernahme der Kosten sind in der Regel die gesetzlichen Krankenkassen oder die Deutsche Rentenversicherung, welche die Reha-Kosten allerdings nur dann übernimmt, wenn in den letzten beiden Jahren vor der Beantragung mindestens 6 Monate lang Rentenbeiträge gezahlt wurden. Auch die Teilnahme an einer weiteren Rehabilitationsmaßnahme ist möglich, allerdings erst nach Ablauf von 4 Jahren. Eine Reha in der Klinik Quellenhof ist jedoch nur möglich, wenn die Krankenkasse die Kosten trägt.

Wie erfolgt der Widerspruch gegen eine Reha-Ablehnung?

Die Ablehnung einer dringend erforderlichen medizinischen Rehabilitation muss keineswegs hingenommen werden; ihr kann mit begründeten Argumenten widersprochen werden. Die Frist für einen möglichen Widerspruch beträgt bei Krankenkasse oder Rentenversicherung in der Regel 4 Wochen und sollte auf jeden Fall eingehalten werden. Auch, wenn keine Widerspruchsfrist erwähnt wird, empfiehlt es sich, zeitnah zu reagieren. Das vom Kostenträger meist genannte Gegenargument für ein stationäres medizinisches Heilverfahren sind meist kostengünstigere ambulante Therapien. Ziehen Sie hier bitte Ihren Hausarzt zu Rate und begründen gemeinsam mit ihm in einem ausführlichen Attest, weshalb eine stationäre Rehabilitation unbedingt notwendig ist. Wird auch der Widerspruch abgelehnt, bleibt nur noch der Gang zum zuständigen Sozialgericht. Für den Erfolg des Gerichtsverfahrens empfiehlt sich die Beratung und Vertretung durch einen Fachanwalt für Sozialrecht.

Was ist besser: Die medizinische oder berufliche Rehabilitation?

Die medizinische Rehabilitation kann mit der beruflichen Rehabilitation nicht verglichen werden, da die einzelnen Maßnahmen völlig unterschiedlich sind. Während eine medizinische Reha überwiegend dem Erhalt oder der Wiedererlangung der Gesundheit dient, bietet die berufliche Rehabilitation finanzielle Unterstützungen, Aus- und Weiterbildungen und viele weitere Maßnahmen mehr, um den eigenen Arbeitsplatz zu erhalten oder den beruflichen Wiedereinstieg zu fördern. Diese Leistungen zur sogenannten „Teilhabe am Berufsleben“ werden ausschließlich von der Deutschen Rentenversicherung angeboten. Berufliche Rehabilitationen werden meist dann empfohlen, wenn der eigentliche Beruf durch eine schwere Krankheit nicht mehr praktiziert werden kann oder auf dem Spiel steht. Ebenso denkbar – und in vielen Fällen durchaus auch sinnvoll –  ist eine Kombination aus medizinischer und beruflicher Reha.

Wie hoch sind die Zuzahlungen zur medizinischen Rehabilitation?

Berufliche Reha-Maßnahmen und Kinder- und Jugendrehabilitationen sind grundsätzlich zuzahlungsfrei. Für stationäre Heilverfahren sind tägliche Zuzahlungen erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr erforderlich. Die Höhe der Selbstbeteiligung liegt bei 10 € pro Tag und ist bei beiden Kostenträgern, d. h. der Kranken- und der Rentenversicherung, obligatorisch. Unterschiedlich ist lediglich die Zuzahlungsdauer, die bei der Deutschen Rentenversicherung maximal 42 Tage betragen kann und bei den gesetzlichen Krankenkassen 28 Tage. Sollte aufgrund einer OP oder einer schweren Akut-Erkrankung ein Krankenhausaufenthalt vorangegangen sein, werden die bereits geleisteten Zuzahlungen angerechnet. Reha-Patienten mit geringen Einkommen können auf Anfrage von der Zuzahlung befreit werden.

Kann man einen Widerspruch gegen die vorgeschlagene Rehaklinik einlegen?

Sollte die von der Krankenkasse oder Rentenversicherung vorgeschlagene Rehaklinik nicht dem Patientenwunsch entsprechen, ist ein Widerspruch möglich. Nach dem in § 9 des Sozialgesetzbuches IX festgelegten Wunsch- und Wahlrecht dürfen Patienten bei entsprechender medizinischer Eignung und vorhandenem Versorgungsvertrag mit dem Kostenträger die Rehaklinik selbst wählen. Besonders bei medizinischen Rehabilitationen, die im Gegensatz zur AHB nicht vom Sozialdienst des behandelnden Krankenhauses in die Wege geleitet werden, sollten Sie sich bereits im Vorfeld über eine geeignete Reha-Einrichtung informieren. Sinnvoll ist es, die gewählte Klinik im Rehabilitationsantrag zu nennen und zu begründen.

Gibt es Reisekostenzuschüsse für die Fahrt zum Reha-Zentrum?

Neben den medizinischen Behandlungen werden auch die Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung vom verantwortlichen Kostenträger übernommen. Sowohl die Deutsche Rentenversicherung als auch die meisten gesetzlichen Krankenversicherungen zahlen Reisekostenzuschüsse in unterschiedlicher Höhe. Der Erstattungsantrag liegt meist bereits den Erst-Informationen zur Reha bei.

Gibt es eine Endgeldfortzahlung für medizinische Rehabilitationen?

Heilverfahren gelten als gesundheitsfördernde Maßnahmen, begünstigen den Wiedereinstieg ins Berufsleben und wirken erfolgreich funktionalen Störungen entgegen. Daher haben Reha-Patienten einen sechswöchigen Anspruch auf Lohnfortzahlung und müssen nach § 10 des Bundesurlaubsgesetzes (BurlG.) auch keinen Urlaub für die Reha nehmen. Sollte aufgrund längerer Krankheit kein oder nur noch ein teilweiser Endgeldanspruch bestehen, kann je nach Kostenträger entweder Krankengeld bei der Krankenkasse oder Übergangsgeld bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt werden.

Medizinische Rehabilitation in der Klinik Quellenhof in Bad Sassendorf

Medizinische Rehabilitation Sie leiden unter einer orthopädischen oder rheumatologischen Erkrankung mit akuter oder chronischer Funktionseinschränkung? Sie haben Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat, oder es droht eine massive Verschlechterung Ihrer Gesundheit? Sie sind häufig krankgeschrieben und machen sich Gedanken um Ihren Arbeitsplatz? Dann kommen Sie doch zu uns! Erstklassige und langjährig erfahrene Spezialisten behandeln Ihre Beschwerden ganzheitlich nach dem Behandlungskonzept der WHO und berücksichtigen dabei auch psychische und soziale Faktoren. Unsere Verpflegung ist gesundheitsorientiert, genussfreudig und mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnet. Aber auch außerhalb der Therapien kommt mit unserem täglichen Shuttle-Service nach Bad Sassendorf garantiert keine Langeweile auf. Schließlich haben Sie die Möglichkeit, regelmäßig Veranstaltungen und Gottesdienste im Ort zu besuchen oder ganz einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

 

Als Gesundheitszentrum für Anschlussheilbehandlungen, Rehabilitation und Prävention bieten wir Ihnen neben der MRA/HV sämtliche Leistungen moderner Rehabilitationsmedizin:

Für weitere Fragen zu unseren Behandlungen stehen Ihnen die jeweiligen Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Aktive und passive Therapien

Um Ihren Genesungsprozess bestmöglich zu fördern, stellen wir nach der Aufnahmeuntersuchung gemeinsam mit Ihnen einen passgenauen Therapieplan zusammen. Dabei achten wir auf ein ausgewogenes Verhältnis aktiver und passiver Therapien. Folgende Therapien stehen in unserer Klinik zur Auswahl:

  • Physiotherapie (Einzelkrankengymnastik & Gruppentherapien)
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT) & Motorschiene
  • Ergotherapie & Wassergymnastik
  • Massage & Lymphdrainage
  • Elektrotherapie, Infrarotbestrahlung & Kältetherapie
  • Sozialdienst & Psychologischer Dienst
  • Ernährungstherapie & Gesundheitsbildung
  • Orthopädie- und Schuhtechnik

Rehaklinik Quellenhof: MRA und HV mit Mehrwert

Die Wahl der richtigen Rehaklinik spielt eine große Rolle für den Erfolg von Rehabilitationsmaßnahmen und Heilverfahren. Schließlich sorgt eine angenehme, offene und freundliche Atmosphäre dafür, dass sich Patienten wohlfühlen, den Alltag loslassen und sich vollständig auf den Gesundungsprozess einlassen können. Daher steht für uns neben der medizinischen Behandlung die Patientenzufriedenheit an erster Stelle. Um eine hohe Service-Qualität zu gewährleisten, führen wir regelmäßig Patienten- und Mitarbeiterbefragungen durch, nutzen interne Audits und Benchmarking und verfügen über ein Beschwerde- und Ideenmanagement und ein umfangreiches Qualitätscontrolling.

Ihre Vorteile im Überblick

25+

Jahre Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

120

Einzelzimmer

30

Doppelzimmer

  • Ganzheitliches Therapiekonzept
  • Hohe medizinische & soziale Kompetenz
  • Aufnahme von Begleitpersonen
  • Verpflegung mit RAL-Gütezeichen
  • Täglicher Shuttle-Service nach Bad Sassendorf
  • Friseur & Fußpflege

 

Medizinische Rehabilitation und Heilverfahren

 

Wir hoffen, dass wir Ihr Interesse geweckt haben. Bei Fragen können Sie uns jederzeit per E-Mail (empfang@klinik-quellenhof.de) oder telefonisch unter 02921 507-0 kontaktieren. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Impressionen

Seitenansicht der Klinik Quellenhof Seitenansicht der Klinik Quellenhof

 

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